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«Ich fühle Vorfreude und Druck gleichzeitig – aber am wichtigsten ist für mich, die Stücke, an denen ich lange gearbeitet habe, endlich vortragen zu können.»

Simon Gabriel, Principal Cornetist Graubünden Brass

im Fokus.

 

Simon Gabriel, Principal Cornet der Graubünden Brass.

Zwischen Wettbewerb und Konzert, zwischen Druck und Vorfreude.

Mitten in der Vorbereitung auf den 10. Europäischen Solistenwettbewerb im Rahmen der European Brass Band Championships sprechen wir mit unserem Principal Cornet Simon Gabriel.
 

Zwischen 19. bis 23. April steht er im Brucknerhaus Linz auf der Bühne – und er bringt dieses Wettbewerbsstück direkt mit ins Frühlingskonzert der Graubünden Brass (6./7. Juni 26).

Was ihn aktuell bewegt und wie er diese Phase erlebt, erzählt er im Interview:

Simon, wie fühlt sich die Zeit kurz vor so einem Wettbewerb für dich an – eher Druck oder Vorfreude?


Ich fühle beides im gleichen Moment. Die Vorfreude auf den Wettbewerb ist gross, gleichzeitig ist auch Druck da – vor allem wegen der vielen Dinge, die parallel laufen. Ich arbeite an weiteren Stücken und bin mitten in meiner Lehre als Restaurationsfachmann, das fordert mich im Moment stark.

Gibt es einen Moment am Wettbewerb, auf den du dich besonders freust – oder der dir Respekt einflösst?
Am meisten freue ich mich darauf, die Stücke, an denen ich lange gearbeitet habe, endlich vortragen zu können. Das ist für mich der wichtigste Moment. Danach geht es, wie es kommt.

Du bist nicht nur solistisch unterwegs, sondern spielst auch in der Band. Was macht dir mehr Spass?
Beides ist sehr unterschiedlich, aber ich habe an beiden fast gleich viel Freude. Beim Solieren lerne ich viele neue Leute kennen, beim Spielen in der Band geniesse ich die Zeit mit meinen Freunden.

Unabhängig vom Wettbewerb: Wir haben ja bald unser Konzert – worauf können sich die Leute freuen?
Es erwartet das Publikum ein spannendes Programm mit Stücken, die wir schon lange spielen wollten. Dazu kommen viele solistische Beiträge auf einem hohen Niveau.

Du spielst auch mit uns solistisch – und sei ehrlich: das macht doch mehr Spass, als am Wettbewerb zu spielen, oder?
Es macht auf jeden Fall sehr viel Spass, in einer Brass Band zu spielen. Die Klangvielfalt ist grösser und Graubünden Brass besteht einfach aus tollen Leuten.

Wer das Wettbewerbsstück live erleben möchte, hat am Frühlingskonzert der Graubünden Brass die Gelegenheit dazu: Hier gehts zu den Konzertinformationen

 
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